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Didaktik an Fachhochschulen: Selbstorganisiertes Lernen

Am 25. Juni 2014 durfte ich als Gastreferent bei der Veranstaltung „Didaktik an Fachhochschulen: Selbstorganisiertes Lernen“ der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil dabei sein. Franziska Zellweger von der PH Zürich (und ehemals Leiterin unseres Teams!) sowie Dominique Herren von der FH in Bern waren ebenfalls als externe Referenten geladen. Ergänzt wurden unsere konzeptionellen Beiträge von Beispielen und Reflexionen aus der ZHAW selbst.

(Für mich) spannendster Teil des Tages war eine Posterpräsentation am Nachmittag. Hier zeigten Lehrende aus unterschiedlichen Departements und Studiengängen Ihre Konzepte zur Umsetzung selbstorganisierten Lernens an der ZHAW. Das war nicht nur inhaltlich richtig interessant – viele der Konzepte waren aussergewöhnlich gut durchdacht und didaktisch innovativ umgesetzt; besonders beeindruckt haben mich die Mühe und das Engagement, mit denen die Lehrenden ihre Projekte für die Präsentation aufbereitet und präsentiert haben.

Meine Präsentation zeigt insofern einen – aus meiner Sicht vergleichsweise weniger spannenden – Teil des Tages.

Eine Herausforderung, die mir zum wiederholten Male über den Weg lief, ist die Passung auf den Kontext Fachhochschule. Speziell in Bezug auf lernkulturelle Unterschiede zu Universitäten sind mir kaum Forschungsarbeiten bekannt. So begnügt man sich mit recht naiven Hinweisen darauf, dass die Lehre an Fachhochschulen einen vergleichsweise höheren Stellenwert hat und die Dozierenden  in der Regel einen unmittelbareren Praxisbezug mitbringen dürften. Alles in Allem – und das sieht man auch in meiner Präsentation – fehlt es aber an systematischen Einsichten, um Konzepte wie selbstorganisiertes Lernen auf die Spezifika von Fachhochschulen anzupassen. Gespräche mit verschiedenen Teilnehmenden zeigten, dass auch die Fachhochschullehrenden selbst nicht genau benennen können, was das Spezifische ihrer Institution darstellt. Hier ist also Raum, um beispielsweise das Konzept der Lehr-/Lernkulturen an Hochschulen organisationsspezifisch aufzuarbeiten und empirisch zu erfassen.

4 Gedanken zu „Didaktik an Fachhochschulen: Selbstorganisiertes Lernen

  1. mlehner

    Lieber Tobi,

    danke für deinen Beitrag (im Dashboard kann man wirklich nicht antworten, aber so funktionierts auch). Hier noch ein paar Dinge, die mir auffallen:
    – Hier fehlt vermutlich ein Wort …Für mich…war.. der spannendste…: „(Für mich) spannendster Teil des Tages war eine Posterpräsentation…“
    – nochmals eine sprachliche Anmerkung: „Das war nicht nur inhaltlich spannend -viele der Konzepte waren aussergewöhnlich gut durchdacht und didaktisch innovativ umgesetzt waren.“ Der Satzbau passt nicht ganz
    – Mir scheint, in der VOrschau wird mir ein Absatz nicht angezeigt. Sehen das die anderen evlt. auch so?
    – Falls kein Absatz fehlt: Es wäre noch spannend, was du dort genau vorgetragen hast bzw. wie du ggf. deinen Vortrag anpassen musstest für den Kontext der FHs bzw. welche Dinge die FHs genauso beschäftigen wie uns etc.

    Lieben Gruss, Marion

  2. fburkart

    Lieber Tobi

    Finde den Text soweit sehr gut (und auch Marions Hinweise, die du ja schon eingebaut hast). Falls du noch Zeit hast, fände ich es toll, wenn du allenfalls etwas genauer ausführen könntest, was die Lehrenden denn präsentiert haben – kann mir nicht wirklich viel darunter vorstellen..

    Härzleche Gruess 🙂
    Fränzi

  3. tbrahm

    Hi Tobi,

    danke auch für diesen zweiten Beitrag 🙂

    Noch ein paar Anmerkungen:
    – die Mühe und das Engagement mit der –> vor mit fehlt ein Komma, der Bezug ist grammatikalisch nicht korrekt mit denen? Finde es schwierig, weil sowohl Mühe als auch Engagement den Bezug für den Relativsatz darstellen.
    – Meine Präsentation zeigt –> was aus meiner Sicht (manche TN mögen deine Präsentation für das Spannendste gehalten haben!)
    – ist die Passung auf den Kontext Fachhochschule –> ist die Passung unserer Arbeit
    – „fehlt es aber an systematischen Einsichten, um Konzepte wie selbstorganisiertes Lernen auf die Spezifika von Fachhochschulen anzupassen.“ –> hättest du Ideen, wie man das umsetzen könnte? Wäre es interessant, die vorgestellten Posterpräsentationen zu untersuchen? Ich fände es gut, wenn du noch ergänzt, was diese Erkenntnis für dich bedeutet.

    Nach der Einarbeitung meiner Kommentare kann der Beitrag aus meiner Sicht veröffentlicht werden.
    Die Folien bette ich dann beim Spiegeln ein –> zeig das Problem bitte bei Gelegenheit mal Christian.

    LG
    Taiga

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