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Dozierendentagung an der HSG

Letzte Woche fand die erste Dozierendentagung der HSG statt. Auf Initiative des Mittelbaus wurde ein Format gesucht, an dem sich alle Dozierende der Universität, d.h. Professoren/-innen, Nachwuchslehrende und Lehrbeauftragte über strategisch relevante Themen austauschen können. Thema der ersten Dozierendentagung war die „Zukunft der Lehre an der HSG“ und so lag es nahe, dass ich die Konzeption und Organisation übernommen habe.

Nach einer Begrüssung durch die Prorektorin, Prof. Ulrike Landfester, hat Prof. Dieter Euler dann die vergangenen lehrbezogenen Veränderungsinitiativen seit der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge Revue passieren lassen und die treffende Frage gestellt, welche Art von lehrbezogenen Innovationen wir uns zukünftig an der HSG wünschen. Dabei unterschied er in Analogie zum VW Golf, dass wir nur den „Lack“ oder die Motorisierung verändern oder auf ein gänzlich anderes Transportmittel umsteigen könnten. Mit diesem Bild im Kopf teilten sich die Teilnehmenden auf drei Workshop auf:

  1. Rethinking Business Education (Jörg Metelmann): zur Vorstellung eines Projekts zur Integration von Geistes- und Sozialwissenschaften in das Kern-Curriculum
  2. Intensive Teaching and Learning (Tobias Jenert & Dieter Euler): Workshop zur Zukunft von lehrbezogenen Innovationsprojekten an der HSG
  3. Faculty Development (Marion Lehner & Taiga Brahm): Vorstellung des Konzepts und Reflexion der Lehrkonzeption der Teilnehmenden.

dozierendentagungIm Workshop zu Faculty Development haben Marion Lehner und ich die Gelegenheit genutzt, unser neues Konzept zum lehrbezogenen Faculty Development  den Angehörigen der Universität zu präsentieren. In einem zweiten Teil wurden die lehrbezogenen Wahrnehmungen der Anwesenden reflektiert, indem wir verschiedene Metaphern der Teilnehmenden zum Lehren gegenübergestellt und diskutiert haben. Dies ergab ein buntes Bild von Metaphern wie dem Entertainer, dem Gärtner, dem Sportcoach, dem Dirigent…

Besonders hervorzuheben ist, dass 75 Dozierende, darunter auch viele Professoren/-innen, fast alle Vertreter des amtierenden Rektorats sowie eine Reihe von Studierenden bei der Tagung anwesend waren und so die Reflexion der eigenen Lehrtätigkeit auf Anklang gestossen ist. Dies wurde auch von den Studierenden entsprechend wahrgenommen (siehe im Beitrag in der Studierendenzeitung Prisma). Wir freuen uns, dass angestrebt wird, die Dozierendentagung auch im nächsten Jahr durchzuführen!

3 Gedanken zu „Dozierendentagung an der HSG

  1. fburkart

    Liebe Taiga
    Ich habe bloss ganz kleine Anmerkungen zu deinem Beitrag – ich finde ihn so sehr gut!
    – „Analogie zum Golf“ -> Auto, VW Golf oder so…
    – „dass wir nur den „Lack“ verändern könnten, die Motorisierung verändern könnten oder auf ein gänzlich anderes Vehikel umsteigen könnten.“ -> finde das „könnten“ nicht so gut („Es bestehen verschiedene Möglichkeiten wie z.B…. oder sowas)
    – Allenfalls könnte man noch die Slides von euch und jene von Tobi und Herr Euler zu den Workshops einbauen (und evtl. noch die Namen hinschreiben?)
    – „auf ein breites Fundament gefallen ist“ -> auf Anklang gestossen fände ich besser
    – „Wir freuen uns, dass angestrebt wird, die Dozierendentagung auch im nächsten Jahr durchzuführen!“ -> allenfalls ohne „dass angestrebt wird“ sondern einfach: wir freuen uns auf die nächste Tagung.
    Gute Nacht,
    Fränzi

  2. pkuehner

    Liebe Taiga,
    danke für deinen Beitrag. Ich finde ihn sehr gelungen!
    Ein paar Kleinigkeiten:
    Wie Fränzi denke ich, dass du das mit dem Golf konkretisieren solltest, dass ein Auto gemeint ist. Auch das mit den „könnte“ würde ich unterschreiben. Ich denke du könntest auch einfach schreiben: den Lack oder die Motorisierung verändern, allenfalls sogar auf ein anderes Gefährt umsteigen könnten.“
    Bei dem WS1 fehlt ein Doppelpunkt nach „Rethinkíng BA“
    Das „nochmals“ im Absatz unterhalb des bildes würde ich streichen. Ich denke, es ist an dieser Stelle nicht releevant, zu sagen, dass es eine Wiederholung war.
    Mich würde noch interessieren, ob die Fotos, die Fränzi so fleissig gemacht hat, irgendwo einsehbar sind?

    Lieber Gruss
    Patrizia

  3. mlehner

    Liebe Taiga,

    danke für deinen interessanten Beitrag! Ich find ihn von der Länge und Lesbarkeit sehr gelungen und hätte auch nur ein paar Kleinigkeiten zusätzlich zum Gesagten:

    – „vergangenen lehrbezogenen Veränderungsinitiativen“ => vielleicht könntest du hier noch ganz kurz skizzieren, welche Veränderungsintitiativen gemeint sind (könnte ein externes Publikum durchaus interessieren); ggf. auch eine Verlinkung?

    – „Dies ergab ein buntes Bild von Metaphern wie dem Entertainer, dem Gärtner, dem Sportcoach, dem Dirigent…“ => hier könnte man noch hinzufügen, dass die Möglichkeit der Reflexion der Lehrüberzeugungen mittels Metaphern sehr gut angenommen wurden etc. Oder wolltest du diesen Punkt absichtlich offenhalten mit den drei Punkten am Schluss? Wäre dann auch völlig berechtigt.

    Lieben Gruss,

    Marion

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