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Rückblick auf den Workshop mit Angelika Thielsch von der Universität Göttingen zum Thema Faculty Development am 29.04.2014 an der Universität St. Gallen

Im Herbstsemester 2014 wird das Zertifikatsprogramm (CAS Hochschuldidaktik) neu aufgesetzt. Das Konzept hierfür steht grundsätzlich und wurde bereits innerhalb der Universität St. Gallen und auf der DGHD-Tagung vorgestellt. Im Moment arbeiten wir an der Feinjustierung der einzelnen Instrumente sowie an der Sicherung der Kohärenz innerhalb des Programms.

Insbesondere die Feinplanung der informellen Lernarrangements im Zertifikatsprogramm stellt eine hohe Herausforderung dar. Die neu aufgenommene Mentoring-Beziehung zwischen einem/-r Zertifikatsteilnehmenden und einem erfahrenen Lehrenden soll sinnvolle Austauschanlässe innerhalb der dreisemestrigen Ausbildung beinhalten. Diese Anlässe sollen die Teilnehmenden in ihrer Anzahl und Intensität nicht überfordern, jedoch so häufig angesetzt sein, dass die Beziehungsarbeit ermöglicht wird. Diese Herausforderungen bearbeiteten wir Ende April 2014 zusammen mit der pädagogischen Expertin der Universität Göttingen, Angelika Thielsch. Da in Göttingen seit einigen Jahren das Programm Hetairos sehr erfolgreich durchgeführt wird, konnten wir den Erfahrungsschatz von Angelika Thielsch nutzen und uns intensiv über unsere Umsetzungsplanung des Mentoringkonzepts austauschen. Hetairos ist ein innovatives hochschuldidaktisches Entwicklungsinstrument, das ProfessorInnen und Doktoranden im Team Teaching-Gespann voneinander profitieren lässt. Im Workshop entstand ein konkreter Prozessplan für die Durchführung des Mentoring in unserem erweiterten Zertifikatsprogramm.

Die wichtigsten Fragen im Workshop waren für uns:

  • Zu welchen Zeitpunkten innerhalb der drei Semester des Zertifikatsprogramms sind Treffen von Mentor/-in und Mentee nötig?
  • Wann im Prozess bedarf es einer Unterstützung informeller Lernarrangements seitens pädagogischer Experten/-innen und wann ist dies ggf. sogar kontraproduktiv?
  • Wie kann die Kohärenz gewahrt werden zwischen den vielfältigen Instrumenten des Zertifikatsprogramms (Mentoring, Peer-Hospitation, Experten-Hospitation, Beratung durch pädagogische Experten, formelles Kursangebot, Lehrprojekt, Abschlussarbeit)?
  • Wie lassen sich Lehrauffassungen in allen Lerngelegenheiten angemessen adressieren?

Dies sind nun Aufgaben, die uns in den nächsten Monaten bis zum Start des neuen Zertifikatsprogramms intensiv beschäftigen werden. Wir danken hiermit nochmals ganz herzlich Angelika Thielsch für den sehr intensiven und gewinnbringenden Austausch zum Faculty Development und den auch persönlich sehr bereichernden Besuch an unserem Institut!

4 Gedanken zu „Rückblick auf den Workshop mit Angelika Thielsch von der Universität Göttingen zum Thema Faculty Development am 29.04.2014 an der Universität St. Gallen

  1. tjenert

    Hi Marion,

    danke für den Beitrag, Länge und Lesbarkeit gefallen mir sehr gut. Detailanmerkungen:
    * Z. 1 „neu aufgesetzten … umgesetzt“ Hört sich wie eine Wh an. Einfach „neu aufgesetzt wird.“
    * Die Absätze sind extrem gross. Ein Enter würde m.E. reichen.
    * „Insbesondere herausfordernd in der … gestalten sich…“ => kompliziert geschrieben, einfacherer Satzbau.
    * Der nachfolgende Satz ist ebenfalls sehr lang und extrem verschachtelt, kompliziert zu lesen => 2 Sätze.
    * Hetairos in einem Satz erklären, da die verklinkte Seite nicht sofort erklärt, worum es da geht.
    * Vielleicht wären noch zentrale Einsichten zu formulieren (jeweils zu den Fragen?)

  2. mlehner Artikelautor

    Danke Tobi für deine hilfreichen Kommentare. Aufgrund des Umfangs würde ich keine zentralen Einsichten zu den aufgeworfenen Fragen formulieren. Stört dies auch die anderen? Dann würde ich hier nochmals nacharbeiten.

    Danke euch und lieben Gruss,

    Marion

  3. fburkart

    Liebe Marion

    Mir gefällt dein Beitrag: verständlich, angenehm zum Lesen und – wie Tobi geschrieben hat – gute Länge!

    Ich habe nur zwei kleine Anmerkungen
    – „und einem erfahrenden Lehrenden“ –> erfahrenem?
    – „Da in Göttingen seit einigen Jahren das Programm Hetairos sehr erfolgreich durchgeführt wird, konnten wir uns intensiv über unsere Umsetzungsplanung des Mentoringkonzepts austauschen und einen konkreten Prozessplan erarbeiten“ –> da würd ich noch schreiben, dass dadurch auch von bereits gemachten Erfahrungen profitiert werden kann!

    Grundsätzlich würden mich die zentralen Einsichten zu den Fragen auch interessieren, finde sie aber nicht zwingend nötig im Blogbeitrag….

    Danke und bis bald :),
    Fränzi

  4. pkuehner

    Liebe Marion,
    entschuldige, dass ich dir kein Feedback gegeben habe. Deine Mail ist aus Versehen am Freitag und WE in meiner Seminararbeit verloren gegangen und dann das nicht mehr auf meinem Schirm. Entschuldige bitte!
    Lieber Gruss
    Patrizia

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